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OCZ Vertex 450 256 GB Review

Published by Marc Büchel on 23.05.13 (13875 reads)
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Mit der Vertex 450 wagt OCZ auch im Falle der Vertex 4 den Schritt in Richtung 20 Nanometer NAND von Intel/Micron. Mit der Vertex 3.20 hat man bereits ein Drive im Angebot, das mit demselben Speicher bestückt ist und nun stattet man auch die performantere Vertex 4 Linie mit diesen Chips aus. Insgesamt kann man gespannt sein was dieses Drive zu leisten im Stande ist und darüber hinaus interessiert es uns brennend wie OCZ den Preis ansetzt, denn unter dem Strich könnte es sich bei der Vertex 450 mit 256 Gigabyte um ein sehr interessantes Laufwerk handeln.




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Spezifikationen / Lieferumfang


Modell OCZ Vertex 460 120 Gigabyte OCZ Vertex 460 240 Gigabyte OCZ Vertex 460 480 Gigabyte
Kapazität 120 Gigabyte 240 Gigabyte 480 Gigabyte
Formfaktor 2.5'', 7mm 2.5'', 7mm 2.5'', 7mm
Speicher 19nm Toshiba MLC NAND, 3'000 P/E-cycles 19nm Toshiba MLC NAND, 3'000 P/E-cycles 19nm Toshiba MLC NAND, 3'000 P/E-cycles
Technologie      
Durchsatz 530 MB/s sequential read
420 MB/s sequential write
80'000 IOPS 4K random read
90'000 IOPS 4K random write
540 MB/s sequential read
525 MB/s sequential write
85'000 IOPS 4K random read
90'000 IOPS 4K random write
545 MB/s sequential read
525 MB/s sequential write
95'000 IOPS 4K random read
90'000 IOPS 4K random write
Zugriffszeit (lesend) < 0.1 ms < 0.1 ms < 0.1 ms
MTBF 2'000'000 Stunden 2'000'000 Stunden 2'000'000 Stunden
Schalldruck lautlos lautlos lautlos
Garantie 3 Jahre 3 Jahre 3 Jahre


Mit der kompletten Wertschöpfungskett nunmehr im Rücken von OCZ kann man von der Vertex 460 nicht einfach nur Performance satt erwarten, sondern auch einen knackigen Preispunkt. Macht man sich auf die Suche nach Informationen hinsichtlich der Controller-Architektur, dann gibt es dieselbe Kost, die man bereits bei der Vertex 450 geboten bekam. Unterschiede findet man lediglich beim NAND und den damit in Verbindung stehenden Optimierungen der Firmware, sodass maximale Performance geboten werden kann.



OCZ setzt bei der Vertex 460 auf den hauseigenen Barefoot 3 M10 Controller. Anhand des Block-Diagrams sieht man, dass die Basis des Controllers ein ARM Cortex Prozessor ist. Hinzu kommt, dass OCZ anlässlich der Vertex 460, wie bei der Vertex 450, den Clock Generator hinsichtlich Stromverbrauch optimiert hat. In anderen Worten heisst das natürlich, dass die Taktraten leicht gesenkt wurden, damit das Drive energieeffizienter seinen Dienst verrichtet. Ferner bekommt man zu sehen, dass OCZ mit diesem Drive standardmässig eine AES 256 Bit Verschlüsselung bietet sowie eine ECC Fehlerkorrektur. Darüber hinaus gibt es einen DRAM Cache, der dabei hilft die Performance noch etwas zu steigern. Das NAND-Flash-Speicher-Array bindet OCZ bei diesem Laufwerk über ein ONFI/Toggle Interface an.

OCZ setzt bei der Vertex 460 auf NAND-Flash-Speicher, der über 19 Nanometer breite Strukturen verfügt. Beinahe selbstverständlich ist an dieser Stelle, dass der Speicher von Toshiba stammt. Als Vergleich dazu: Bei der Vertex 4 kam NAND mit 25 Nanometer breiten Sturkturen zum Einsatz. Ein Shrink, sprich eine Verkleinerung des Herstellungsprozesses bringt immer einen Vorteil sowie einen Nachteil mit sich. Der Vorteil liegt darin, dass man aus einem 300-Millimeter-Wafter mehr funktionierende Chips gewinnen kann und die Produktion insgesamt kosteneffizienter wird. Diese gesteigerte Kosteneffizienz erreicht letztlich auf verhältnismässig direktem Wege den Endkunden, in Form von tieferen Preisen. Den Nachteil findet man schliesslich bei der maximalen Anzahl P/E-Zyklen (Program/Erase-Cycles), sprich die Anzahl, wieviele Mal das NAND wiederbeschrieben werden kann. Je nach Typ, fand man bei den 25-Nanometer-NAND-Flash-Speicherchips 5'000 oder 3'000 P/E-Zyklen. Führt man sich die Spezifikationen des Toshiba XYZ-Speichers zu Gemüte, dann sieht man, dass dieser neue 19-Nanometer-Speicher 3'000 P/E-Zyklen überstehen soll.


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